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Facelift: Die Operation

Methode

Über Zugänge entlang der Haargrenze vor - und je nach Indikation - hinter dem Ohr sowie unter dem Kinn, wird das darunter liegende Fett- und Muskelgewebe gespannt und überschüssiges Hautgewebe entfernt, damit das Gesicht mit Verbesserung durch Betonung der Kinn- und Halskontur wieder einen natürlichen frischeren Ausdruck erlangt.

Ergänzende Eingriffe stellen Lidplastiken, Augenbrauenliftings, Peelings, Faltenunter- spritzungen und Kinnplastiken je nach Indikation dar.

Betäubung und Narkose

Entsprechend des Umfangs der Operation kann ein Facelift sowohl unter Dämmerschlaf, also einer lokalen Betäubung und der Gabe von beruhigenden Medikamenten, als auch unter Vollnarkose durch einen erfahrenen Facharzt durchgeführt werden.

Operation

Der normale Schnittverlauf reicht von den Schläfenhaaren oder etwa 5 cm hinter dem Haaransatz, geht vor dem Ohr in einer kleinen Hautfalte vorbei und endet dann hinter den Ohren im behaarten Teil des Hinterkopfes. Dabei ist es nicht erforderlich, dass die Haare vor dem Eingriff rasiert werden.

Das Facelift einer oder mehrerer Gesichts-regionen kann durch weitere Eingriffe, wie etwa eine Lidplastik, ergänzt werden. Ergänzend können feinere Falten um Mund und Lider durch Abschleifen der Haut (Dermabrasio), Laserpeeling oder durch ein chemisches Peeling behandelt werden.

"Minilifting"

Das sogenannte "Minilifting" spielt sich vorwiegend im Bereich der Schläfen ab und ist nur sinnvoll, wenn nur minimale Altersveränderungen beseitigt werden sollen. Im Normalfall werden Schläfen, Wangen und Hals in einer operativen Sitzung korrigiert, wobei zusätzlich eine korrigierende Verlagerung der oberflächlichen Muskulatur vorgenommen wird. Durch diesen Eingriff in das superfizielle muskuloaponeurotische System (SMAS) wird insgesamt eine deutlich bessere Stabilität der operativen Ergebnisses erzielt.