Brustvergrößerung > Sicherheit und Nebenwirkungen

Silikone und Sicherheit bei der Brustvergrößerung

Silikone finden seit mehr als 100 Jahre in den verschiedensten Bereichen Anwendung. Aufgrund der verschiedenen Herstellungsmöglichkeiten kommen Silikone in einer Vielzahl von Produkten vor. Haarsprays, Sonnenöl, Feuchtigkeitscremes, Herzklappen, Nahtmaterialen und auch in Lebensmitteln wie z. B. Pudding und Backwaren, um nur einige Beispiele zu nennen. Natürlich werden Silikone auch für die Implantate zur Brustvergrößerung benutzt.

Sicherheitsfragen in Verbindung mit der Anwendung von Silikonen in medizinischen Bereichen betreffen in erster Linie den möglichen Zusammenhang zwischen Silikon gefüllten Brustimplantaten und bestimmten Erkrankungen, wie Brustkrebs, Bindegewebserkrankungen (z.B. Lupus), Sklerodermie oder rheumatoide Arthritis sowie einer Reihe anderer Symptome wie Rückenschmerzen, chronische Müdigkeit und Konzentrationsstörungen.

In einer Reihe von klinischen wissenschaftlichen Studien an tausenden Frauen, die Silikon Implantate tragen, konnte nachgewiesen werden, dass es zur Zeit keine schlüssigen wissenschaftlichen Beweise für ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs oder Bindegewebserkrankungen durch Silikon gefüllte Brustimplantate gibt.

Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA und das europäische Gesundheitsministerium haben darauf hingewiesen, dass "der Nachweis von Silikon in Körperflüssigkeiten nichts darüber aussagt, ob eine Person empfindlich auf diese Substanzen reagiert, oder ob ein Risiko für eine bestimmte Erkrankung besteht."

Brustvergrößerung und Stillen

Es gibt zur Zeit keine Hinweise darauf, dass Silikone in die Muttermilch übergehen.

Eine Frau kann nach einer Brustvergrößerung problemlos stillen, vorausgesetzt die Milchgänge wurden im Rahmen der Operation nicht geschädigt, wobei dieses Risiko bei einem Brustwarzenvorhofschnitt am größten ist.