Zerviko-faziales Facelift beim Mann

Facelift Verfahren bedürfen einer geschlechtsspezifischen Abwägungen und einer differenzierten Planung, die vor allem beim männlichen Geschlecht einen Hohen Stellenwert einnimmt. Das betrifft vor allem die Wahl der prä- und postauriklären Inzision sowie die Dissektion der Gewebe. Denn Männer weisen gegenüber dem weiblichen Geschlecht ein unterschiedliches Hauttegument mit vermehrten Adnexen auf. Die Haut ist dicker und schwerer. Mit zu nehmendem Alter ist das cervikaler Gewebe bei den Männern gegenüber dem weiblichen Geschlecht vermindert elastisch und bedarf zur Konturverbesserung des cerviko-mandibulären Winkels einer vermehrten Verlagerung mit Resektion der überschüssigen Haut. Darüber hinaus neigen Männer gegenüber ihrem weiblichen Geschlecht zu post operativen Nachblutungen, die vornehmlich nach subkutanen Dissektionen auftreten und zu trophischen Hautstörungen der Haut, die gerade bei Rauchern vermehrt vorkommen. Hinzu kommt, dass die kranio-dorsale Verlagerung der Kutis eine Transposition und Größenabnahme der behaarten Wangenregion, insbesondere der Kotletten, die postoperativ erheblich schmaler und dem Tragus angenähert bzw. Aufgelagert erscheinen, bedingt. Ebenso kommt es im Gegensatz zu den weiblichen Patienten bei den Männern nach traditionellen Facelifts zur Verlagerung der behaarten Wangenhaut in die retroloboläre, d.h. retroaurikuläre Region, die unter Umständen rasiert bzw. epiliert werden muss. Auch ist zu beachten, dass sich beim Mann die postoperativen Narben weniger gut als bei den weiblichen Patienten durch Haarstil und Haartracht kaschieren lassen und je nach Befund vertikale, endoskopisch unterstützte Mittelgesichts-Suspensions-Facelift Verfahren allein oder in Kombination mit anderen auch zum Teil minimal invasiven Verfahren mit in das chirurgische Konzept einbezogen werden müssen.

Indikationen cervico-facialer Facelifts 

Indikationen für ein Facelifting beim Mann sind frühzeitiger Elastizitätsverlust des Gewebes, prominente Falten des Gesichtes und des Halses, Ausbildung von Platysmabändern, Wangenptose und ausgeprägte Nasolabialfalten. 
Zur Rejuvenation des Gesichtes bedürfen diese Patienten, und viele von ihnen sind vornehmlich Raucher, in der Regel eine Composite High-SMAS-Advancement-Rotations-Lappenplastik mit minimaler prä- und je nach Indikation auch retroaurikulärer subkutaner Dissektion, um zufriedenstellende Facelift Ergebnisse zu erzielen. Allerdings ist dabei zu beachten, dass die SMAS-Dissektion oberhalb des Jochbogens zu erfolgen hat, um den Drehpunkt des SMAS-Advanvement-Rotationsflap nach kranial oberhalb der Jochbeinprominenz verlagern zu können, damit die zentrale Mittelgesichtsregion mit den Anteilen der bei den Männern ausgeprägten Nasolabialfalten kosmetisch anspruchsvoll reponiert werden können.


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