News 4. Quartal 2012

Herr Prof. Hönig, die französische Firma PIP hat für Brustimplantate billiges Bausilikon verwendet und trotzdem ein TÜV Siegel für ihr Produkt erhalten. Wie kann so etwas passieren? Medizinische Produkte wie Silikonkissen müssen laut EU-Gesetz geprüft werden, bevor sie in den Handel kommen. Für diese Zertifizierung beauftragte die Firma PIP den TÜV-Rheinland. Das Ergebnis war ein CE-Siegel, welches die Einhaltung von Qualitätsstandards garantieren soll. Wie wenig dieses Siegel tatsächlich wert ist, konnten kein Patient und kein Arzt ahnen. Der Arzt kann lediglich die äußere Hülle des Brustimplantats überprüfen und muss ansonsten auf die Qualitätssicherung des TÜVs vertrauen. Aber ganz offensichtlich hat der TÜV-Rheinland das Material überhaupt nicht begutachtet und somit absolut fahrlässig gehandelt. Mit welchen Konsequenzen müssen die betroffenen Frauen in Deutschland nun rechnen? Die besagten Implantate der Firma PIP stehen unter dem Verdacht, dass die in Bausilikonen möglicherweise enthaltenen Weichmacher eine Rissbildung an der Implantat hülle hervorrufen können und dass dadurch das Silikon in Kontakt mit dem Gewebe kommen kann. Des Weiteren befürchtet man, dass sich durch diesen Kontakt ein bösartiger Tumor bilden kann. Es gibt aber bislang keine wissenschaftlichen Untersuchungen, welche diese Vermutungen belegen. Das ist also reinste Spekulation. Grundsätzlich besteht bei allen Implantaten die Möglichkeit, dass die Hülle reißt. Die Wahrscheinlichkeit liegt je nach Implantat Lebensdauer und -hersteller zwischen 1,5


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