Neue Generation von Brustimplantaten sorgt für mehr Sicherheit

Jährlich werden in Deutschland rund 20.000 operative Brustvergrößerungen mit Implantaten bei Frauen vorgenommen. Häufig möchten Frauen, die nach der Schwangerschaft und Stillzeit einen schlaffen Busen haben oder junge Frauen, deren Brüste unterschiedlich groß sind, durch ein Implantat wieder eine formschöne und attraktive Brust erhalten. Die Diskussion, ob Silikonimplantate eine Gefahr für die Gesundheit der Frauen darstellen, ist in der Bevölkerung nie wirklich abgebrochen. Persönliche Geschichten von geplatzten oder auslaufenden Implantaten waren regelmäßig Gegenstand der Berichterstattung. „Die Implantate der neueren Generation verfügen über hoch kohäsive Silikongele, die von einer dicken Kapsel umgeben sind, bis zu zehn einzelne Schichten ausmachen, das bedeutet, der Sicherheitsfaktor ist sehr hoch,“ sagt Prof. Dr. med. Johannes F. Hönig, Facharzt für Ästhetische und Plastische Chirurgie, Kurze Str.2 in Göttingen.

Ebenso sei die sogenannte „Textur“ der neueren Implantate stark verbessert worden. Sie haben eine raue Oberfläche mit unterschiedlicher Porentiefe und sind der natürlichen Brustform nachempfunden, so dass sehr natürliche, anatomisch, gerechte Brustformen hergestellt werden können. Speziell die Projektion der Brustwarzenvorhöfe lassen sich  durch unterschiedliche Gel-Konsistenzen innerhalb des Implantatkörpers besser und ästhetisch anspruchsvoller gestalten, was besonders bei der Brustrekonstruktion nach Tumorentfernung in der Brust eine große Rolle spielt. Denn diese neue Implantattechnologie verfügt über einen doppelten Kern, einen weichen und einen harten, die durch unterschiedliche Silikonsorten (kohäsive - schnittfeste Silikone) erzeugt wird. Dies setzt nicht nur eine gleichbleibende Qualität des verwendeten Silikongels, sondern auch die Einhaltung hoher Standards bei der Produktion voraus, den nur wenige Firmen Rechnung tragen können, weil sie strengster Einhaltung von Standards der Qualitätskontrolle bedürfen. Deshalb gewähren auch nur einige Implantathersteller eine 30-jährige Garantie auf ihre Implantate. Preislich liegen sie allerdings etwa doppelt so hoch wie bisher übliche Produkte.

Diese Faktoren spielen gerade beim Wiederaufbau der weiblichen Brust eine wesentliche Rolle zumal Silikonimplantate erstmals in den 60-er Jahren in den USA erfolgreich eingesetzt wurden. Bei einer Brustvergrößerung werden vorgefertigte Implantate aus einer Produktlinie von über 500 Kombinationsmöglichkeiten in die Brust eingearbeitet. Je nach individueller Beschaffenheit der Brust wird das Implantat über oder unter dem Brustmuskel platziert. Die Stillfähigkeit und Sensibilität der Brustwarze bleibt erhalten. „So können individuelle Bedürfnisse befriedigt werden – vom Füllmaterial über die Größe der Implantate bis hin zur Form“, sagt Prof. Hönig.

Eine der häufigsten Komplikationen bei Implantaten der ersten Generation war die sogenannte „Kapselfibrose“. Das bedeutet, das Implantat wird als Fremdkörper erkannt und automatisch von Gewebe eingekapselt (Fremdkörperreaktion). Zusammenhänge zwischen Autoimmunerkrankungen sowie Krankheiten des rheumatischen Formenkreises oder zwischen Krebserkrankungen und Silikonimplantaten konnten wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden. „Mit den neueren Implantaten gibt es zudem wesentlich weniger so genannte ‚Ripplingfälle’. Das beschreibt die Faltenbildung an der Brust, wenn ein Implantat über viele Jahre im Körper verbleibt “, sagt Prof. Hönig. Auch liege die Häufigkeit von Implantatbrüchen bei den neueren Modellen bei weniger als ein Prozent. Das sei gegenüber früheren Erkenntnissen wesentlich verbessert. Mit der neuen Brustimplantatgeneration, so Hönig, erhält man eine volle und natürliche Brustform, die sich auch gefühlsmäßig ganz normal wie eine feste Brust anfühlt.


Unser Einzugsgebiet

Die Praxis von Dr. Reba in Hannover ist zentral gelegen und gut erreichbar. Auch aus dem umfangreichen Einzugsgebiet, beispielsweise aus Braunschweig und Wolfsburg ist ein Besuch der Praxis ohne weiteres möglich.