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Tränensäcke entfernen bei Professor Hönig in Hannover: Erholungsphase und Risiken

Um nach der Entfernung der Tränensäcke eine umfassende Überwachung zu gewährleisten, empfehlen wir allen Patienten, eine Nacht in unserer Klinik zu verbringen. Hier ist die lückenlose Kühlung mit feuchten Kompressen bei geschlossenen Augen gewährleistet.

Um eine übermäßige Schwellung im Operationsgebiet zu vermeiden, ist es vorteilhaft, die ersten Tage in leicht sitzender Position zu liegen und zu schlafen.

Der Prozess der Wundheilung, nach der Tränensäcke Operation, mit der Rückbildung der operationsbedingten Schwellung und Hämatombildung benötigt ca. 10-14 Tage, das definitive Ergebnis liegt jedoch erst nach einigen Wochen vor.
Nach ca. sechs Tagen werden im Rahmen eines Verbandswechsels die am Wundrand überstehenden Fäden gezogen.

Je nach Absprache mit dem Operateur sollten Sie ca. sechs Wochen auf intensive sportliche Tätigkeiten verzichten. Insbesondere Druckerhöhungen im Bereich des Gesichtes, die beim Bücken oder Tragen von schweren Gegenständen auftreten, können zum Zerreißen kleinerer Blutgefäße mit nachfolgender Blutung führen.

Für einen komplikationslosen Verlauf ist ebenso ein Verzicht auf Alkohol und Nikotin während der ersten vier Wochen nach dem Entfernen der Tränensäcke notwendig.

Eingriffsspezifische Risiken bei dem Entfernen von Tränensäcken

Als spezielle Risiken gelten bei der Entfernung der Tränensäcke Infektionen und Heilungsstörungen, Narbenbildungen, Nachblutungen mit Blutergüssen sowie vorübergehende Gefühlsstörungen im Wundbezirk. Zudem besteht, insbesondere bei der Unterlidstraffung, das Risiko der Verziehung des Lidrandes (Ektropium) durch überhöhte Spannung.

Haben Sie Fragen zum Thema Tränensäcke und/oder dem Behandlungsablauf? Dann nehmen Sie doch zu uns Kontakt auf!