Brustvergrößerung > Operation

Brustvergrößerung:

Die Brustvergrößerung ist eine Operation die aus einer Vielzahl an Gründen durchgeführt wird. Dazu gehören:

  • die Verbesserung der Körperform einer Frau, die aus persönlichen Gründen ihre Brust zu klein findet
  • die Angleichung der beiden Brüste bei unterschiedlicher Größe
  • als rekonstruktive Technik nach einer Brustoperation

Die Operation zur Brustvergrößerung mit Implantaten

Indem bei der Brustvergrößerung ein Implantat hinter jede Brust gesetzt wird, kann die Oberweite um mehrere Körbchengrößen erhöht werden. In der Regel wird ein Kissen, das entweder mit Silikon oder einer Salzwasser Lösung gefüllt ist, unterhalb der Brustdrüse oder dem Brustmuskel implantiert. Komplikationen sind sehr selten. Am häufigsten tritt eine Kapselkontraktur auf, wenn sich die Kapsel um das Implantat zusammenzieht. Davon wird das weiche Implantat zusammen gedrückt und fühlt sich hart an. In diesem Fall kann eine Entfernung oder ein Austauschen des Implantats erforderlich sein.

Die Methode des Einbringens und Fixierens der Implantate hängt von der natürlichen Beschaffenheit Ihrer Brust ab. Die Schnittführung kann entweder unter der Brust, um den Brustwarzenhof herum oder in der Achselhöhle gelegt werden. Welches Vorgehen auch immer gewählt wird, die Schnittführung wird so platziert, dass die entstehende Narbe so unscheinbar wie möglich sein wird. Über diesen Hautschnitt, der in der Regel nicht länger als 5-6 cm ist, werden dann das Brustgewebe und die Haut angehoben, um eine Tasche zu formen. Diese liegt je nach Vorgehen direkt hinter dem Brustgewebe oder hinter dem Brustmuskel.

Die Implantate bei der Brustvergrößerung werden entsprechend der Lage der Brustwarze ausgerichtet. Für die ersten Tage nach der Operation werden Wunddrainagen in die Operationswunde eingelegt. Im Allgemeinen dauert die Operation ein bis zwei Stunden. Die Schnitte werden mit Nähten verschlossen.

Die eingebrachten Silikon-Implantate bei der Brustvergrößerung lassen sich in Bezug auf Form, ihren flüssigkeitsähnlichen Beweglichkeiten, und ihren Konsistenzen praktisch nicht vom normalen Brustgewebe unterscheiden

Die Operation zur Brustvergrößerung mit Eigenfett

Immer größerer Beliebtheit gewinnt die Methode der Brustvergrößerung mit Eigenfett. Dabei wird anstelle eines Implantats Eigenfett zur Vergrößerung der Brust eingesetzt. Dieses wird von einer anderen Körperstelle abgesaugt und nach entsprechender Aufbereitung zur Brustvergrößerung verwendet. Dank unserer umfangreichen und erstklassigen Ausstattung im GeorgsPalast Hannover ist es uns möglich, die Brustvergrößerung mit Eigenfett nach der weltweit annerkanten BEAULI Methode durchzuführen.

Zur Gewinnung der Fettzellen nutzen wir das Absaugsystem der Fa. Humanmed AG.  Mit einen sehr dünnen Wasserstrahl wird das Fettgewebe bzw. werden die Fettzellen schonend vom umliegenden Gewebe losgelöst, abgesaugt und anschließend in einen Kollektor gesammelt. Nach entsprechender Aufbereitung werden die Fettzellen mit Hilfe von dünnen Kanülen durch sehr kleine Hautschnitte in das Brustgewebe implantiert bzw. transplantiert.

Durch diese Methode ist eine hohe Anwachsquote der Fettzellen im Fettgewebe der Brust möglich. Es lässt sich jedoch nicht beliebig viel Fett in die Brust einbringen. Realistisch betrachtet kann durch die Methode der Eigenfetttransplantation eine Brustvergößerung um eine Körbchengröße erreicht werden. Da es zu einer Teil-Resorption des transplantierten Gewebes kommen kann, ist manchmal eine zweite Sitzung nach ca. 6-12 Monaten erforderlich, um die gewünschte Brustvergrößerung zu erreichen.

Wir empfehlen, eine Brustvergrößerung unter Vollnarkose durchführen zu lassen. Das gilt auch für die Brustvergrößerung mit Eigenfett: Untersuchungen haben gezeigt, dass sich örtliche Betäbungsmittel negativ auf die Anheilungsrate der Fettzellen auswirken können.