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Bruststraffung: Die Operation

Wie bereite ich mich auf die Bruststraffung vor?

In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, vor der Bruststraffung eine Mammographie und eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen, um eventuelle Gewebeveränderungen vor dem Eingriff feststellen zu können. Ihr plastischer Chirurg wird mit Ihnen darüber sprechen.
Als Raucher sollten Sie mindestens 4 Wochen vor Ihrem Termin Ihren Nikotinkonsum stark einschränken, um das Risiko von Wundrandnekrosen zu verringern. Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten Sie außerdem auf Schmerzmittel verzichten, wie z. B. Aspirin, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend meiden.
Durch Hautpflege, Massagen und kaltes Abduschen können Sie die Durchblutung verbessern und die Wundheilung günstig beeinflussen.

Wie verläuft die Bruststraffung?

Die Operationsmethoden können von Fall zu Fall stark variieren, insbesondere die Schnittführung hängt wesentlich von Ihren individuellen Vorstellungen und körperlichen Voraussetzungen ab.
Normalerweise wird mit zwei Schnitten gearbeitet: Die Schnittführung verläuft dabei rund um den Warzenhof und von dessen unteren Rand zur unteren Brustfalte. In einigen Fällen ist ein weiterer Schnitt entlang der natürlichen Brustfalte erforderlich.
Bei der Operation wird nach dem Entfernen überflüssigen Gewebes der verbliebene Drüsenkörper neu geformt, nach oben verlagert und dort einerseits mit versenkten Nähten am Muskel, andererseits durch die Hautstraffung befestigt. Bei der Neuformung Ihrer Brust wird auch die Brustwarze, samt Nerven und Blutgefäßen, in die neue Position gebracht.
Bei einer kleinen Brust, die nur gestrafft wird, kann gleichzeitig ein Brustimplantat zur Vergrößerung und besseren Formung der Brust eingesetzt werden.
Die Wunde wird mit feinsten Fäden intrakutan verschlossen und es wird ein straff sitzender Verband angelegt. Drainagen sorgen für den ungehinderten Abfluss von Blut und Gewebeflüssigkeit. Je nach Ausmaß dauert der Eingriff 2,5 bis 4 Stunden.

Was passiert nach der Bruststraffung?

Unmittelbar nach der Bruststraffung und während der nächsten Tage werden Sie leichtes Unbehagen empfinden. Außerdem wird es, wie nach jedem operativen Eingriff, zu mehr oder weniger starken Schwellungen und Blutergüsse kommen, die sich jedoch im Laufe von mehreren Tagen und Wochen wieder zurückbilden.
Auch die Berührungsempfindlichkeit Ihrer Brustwarzen kann nach dem Eingriff zunächst beeinträchtigt sein, und es kann Monate dauern, bis Sie wieder normal empfinden.
Ein endgültiges Ergebnis kann in den meisten Fällen nach ca. 6 Monaten beurteilt werden. Die Narben und eventuelle Verhärtungen im Gewebe verbessern sich sogar noch während der folgenden 1 bis 2 Jahre, so dass sie schließlich unauffällig, wenn auch nicht unsichtbar werden.